Klinische Lerntherapie

Die klinische Lerntherapie bietet die Möglichkeit auf die neurologischen und emotionalen Ursachen einer Lernstörung fördernd einzuwirken. Sie befasst sich mit dem gestörten Lernprozess und beginnt mit der Dignostik der persönlichen Lernstruktur und den Lernvoraussetzungen.

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Das Ziel ist die Herstellung einer positiven Lernstruktur. Dabei gilt es die entwicklungsauffälligen Defizite aus dem Bereichen Motorik, Wahrnehmung, Sprache und Sozialverhalten bei den jungen Patienten zu trainieren, auszugleichen und die Lernfähigkeit zu fördern. Dadurch wird eine höheres Maß an Eigenverantwortlichkeit und eine Verbesserung der sozialen Integration erreicht.

Der Erfolg der Lerntherapie wird vor allem an dem verstärkten Selbstwertgefühl des Schülers gemerkt. Das Kind traut sich über seine schulischen Schwierigkeiten zu reden, arbeitet im Unterricht mit und geht auch viel lieber zur Schule. Seine Lernmotivation wird sichtbar erkannt.

Dies alles geschieht aber nicht ganz automatisch!
Hierfür braucht es ganz bestimmte neurologische "Lern"-Bedingungen: 

Hohe Bewußtheit

Hohe Aufmerksamkeit 

Lange Spieldauer

Steigernder Schwierigkeitsgrad

Häufige Wiederholung

Wir bieten diese Methode der klinischen Lerntherapie in unserer Praxis für Ergotherapie als Gruppen- ode Einzeltherapie an. Derzeit ist die klinische Lerntherapie keine Kassenleistung.